Von Rom aus aufsteigend ist Capalbio das erste Dorf der Maremma Toscana. Die toskanische Landschaft fällt sofort ins Auge, geprägt von gut erhaltenem Grün, Wäldern, Weinbergen, Olivenhainen und Zypressen.
Capalbio ist eine Burg mit vollständig erhaltenen alten Mauern. Seit der Antike bewohnt, stand sie in etruskischer Zeit unter der Kontrolle von Vulci. Im 15. Jahrhundert wurde sie Teil der Republik Siena, die das Dorf restaurierte. Das Wappen der Republik ist noch am Eingang des alten Tores sichtbar. In den 1960er Jahren wurde Capalbio ein beliebtes Ziel für Prominente, Intellektuelle, Politiker und Künstler. Heute wird es ironisch als das "Dorf der Radical Chic" bezeichnet.
Das Essen in Capalbio bedeutet, die traditionelle Küche der Maremma in all ihren gastronomischen Facetten zu genießen, dank ausgezeichneter Trattorien und zahlreicher Volksfeste.
In Capalbio gibt es Geschäfte, die hochwertiges Kunsthandwerk und traditionelle Kleidung verkaufen, die für Cowboys und Jäger typisch sind und für ihre Robustheit bekannt sind.
Von den Mauern Capalbios aus hat man einen wunderschönen Blick auf die Hügel der Maremma, das Meer von Argentario und den Lago di Burano – das erste WWF-Reservat Italiens.
Der Lago di Burano war einst ein Jagdrevier, in dem der spanische Turm Buranaccio auf der Düne zwischen Strand und Sumpf hervorsticht. Heute umfasst das Reservat Lago di Burano 410 Hektar, die Teil des SACRA-Gutes (Società Anonima Capalbio Redenta Agricola) sind. Es beherbergt und schützt zahlreiche Tiere, darunter Flamingos und andere Zug- und Standvögel.
Tickets, Öffnungszeiten und Regeln: https://www.wwf.it/dove-interveniamo/il-nostro-lavoro-in-italia/oasi/lago-di-burano
Nur wenige Minuten von Capalbio entfernt liegt der Tarotgarten, geschaffen von Niki de Saint Phalle, die, nachdem sie den therapeutischen Wert der Malerei entdeckt hatte, ihr Leben der Kunst widmete. Für die Gestaltung des Tarotgartens ließ sie sich von Gaudí inspirieren und schuf 22 Skulpturen, die den Großen Arkana gewidmet sind. Darüber hinaus ist der Garten reich an surrealistischen Figuren und psychologischen Bezügen. Es gibt Hinweise auf Miró, Kandinsky und Klee sowie auf den Monsterpark im Garten von Bomarzo.
Öffnungszeiten und Ticketinformationen:
https://ilgiardinodeitarocchi.it